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Touristeninfo

Tipps und Tricks rund um Polen - "mit Augenzwinkern"

1. Sprache - Vor der Reise in ein fremdes Land ist es sehr sinnvoll ein paar Grundwörter zu kennen.

"NIEMIEC" (spricht : niemiez) - ein Deutscher. Abgeleitet von "niemy", was soviel besagt wie "stumm". Bei den ersten Kontakten zwischen den polnischen und germanischen Stämmen, dachten die Polen, Deutsche können nicht sprechen, da auf die Begrüßung der Polen keine Reaktion erfolgte. Die Germanen blieben einfach stumm, da sie die Sprache zum ersten Mal gehört hatten.
Bis heute existiert in der polnischen Umgangsprache die Redewendung : " Sei kein Deutscher". Dieses ist nicht als Schimpfwort oder Beleidigung zu verstehen ,sondern gleichzusetzen mit : " Mach nicht, als ob du nicht verstanden hättest".
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2. Mahlzeit - typische polnische Gerichte:

Ukrainische Borstsch - eine Rote-Rüben-Suppe

Russische Pierogen - Maultaschen gefüllt mit Kartoffeln-Hüttenkäse- Füllung

Jüdische Karpfen - blauer Karpfen im Aspik

Tschechische Knödel - Knödel aus Kartoffelteig, oft serviert mit Pilzsoße

Wiener Schnitzel - kennt jeder

Alle Gerichte werden serviert in Form vom "Schwedischen Büffet"

 

3.Gastfreundschaft

Die polnische Gastfreundschaft ist legendär. Mit einem Satz “Gast im Haus – Gott im Haus“.

Wenn Sie einer Einladung in ein polnisches Haus folgen wollen, sollten Sie ein paar wichtige Regeln beachten:

Kommen Sie pünktlich, da der Tisch bestimmt reichlich gedeckt ist und die üppigen Speisen nicht abkühlen sollen.

Bringen Sie der Gastgeberin Blümchen mit (vor Jahren waren es rote Nelken, heute ist Ihre Wahl frei). Beim Gastgeber ist eine Flasche hochprozentigen Alkohols immer gern gesehen.Falls der Gastgeber abstinent ist, so kann er dieses Geschenk auch für einen guten Tauschhandel gebrauchen.

Handkuss nicht vergessen. Obwohl altmodisch macht diese Geste immer noch einen sehr guten Eindruck.

Denken Sie an saubere Strümpfe. für Sie als Gast stehen schon Hausschuhe bereit. Der Gastgeber ist um Ihr Wohlbefinden sehr bemüht.

Bei dem Essen. müssen Sie von allem probieren. Die gute Gastgeberin wird Ihnen die Speisen persönlich auf Ihrem Teller servieren. Ob sie gesättigt sind oder nicht spielt dabei keine Rolle. Die Gastgeberin wird Sie mehrmals am Abend zum essen aufmuntern. Nach dem Motto: „Essen Sie doch, es ist genug da, ich zähle nicht was Sie essen, wer wird schon von sechs Maultaschen satt „

Was die Getränke betrifft mehr dazu im nächsten Kapitel: (Vor) Urteile über Alkoholkonsum

Nach der Mahlzeit und den dazu gehörenden hitzigen Diskussionen u.a dem typischen Thema Politik.( Gründe für den Untergang der Republik Polen im XVII Jahrhundert, Freunde und Feinde der Nation etc ) ,.beginnt das letzte Kapitel Ihres Besuches: Das gemeinsame Singen. Dabei ist es unwichtig ob Sie textsicher sind oder nicht. Es reicht vollkommen wenn Sie zusammen mit Ihren Gastgebern die Lieder summen oder lallen. Nach dem Motto „Hauptsache gemeinsam“.

Apropos Diskussionen:

Es ist immer von Vorteil für Sie die gleiche Meinung wie Ihr Gastgeber zu vertreten. Polen sind sehr emotional und lassen sich oft von Gefühlen leiten. Wenn ein Pole von seinem Recht überzeugt ist, wird er dieses, wenn nötig, unter zu Hilfenahme von allen häuslichen Gegenständen behaupten und verteidigen.

Falls Sie doch anderer Meinung sind ,die Gastgeberin ist mit Sicherheit bereit Ihre Wunden fachmännisch zu desinfizieren und zu versorgen.

 

4.(Vor)Urteile über Alkoholkonsum in Polen


Ein Tourist in einer polnischen Gaststätte wollte sich selbst davon überzeugen, ob Polen tatsächlich, wie schon so oft gehört, so viel trinken können. Er bot 500 Euro für einen Freiwilligen, der eine Flasche Vodka auf einen Zug austrinkt. Die Gäste hörten zu, manche drehten sich um und widmeten sich wieder ihren Gläsern,  andere beachteten das Angebot erst gar nicht. Ein Gast verließ sogar die Lokalität. Der Tourist, sehr enttäuscht, wollte schon gehen, als der Gast wieder zurück kam und sagte:

„Ich gehe die Wette ein“.

Gesagt –getan.

Der Barmann stellte die Flasche Vodka auf die Theke, der Pole schraubte sie auf und leerte die ganze Flasche in einem Zug. Der Tourist, sehr  beeindruckt ,nimmt das Geld raus und bezahlt seine verlorene Wette. Noch eine Frage hatte der Tourist. „Warum haben sie zuerst die Wirtschaft verlassen“?

Darauf der Gast „Ich musste zuerst in der Bar nebenan versuchen ob ich es in einem Zug hinbekomme!“.

 

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